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5 Tipps zur Auswahl der richtigen Früchte beim Einkauf

Früchte
Früchte

Die Auswahl der richtigen Früchte ist essentiell für einen guten Saftgeschmack und den Vitamingehalt. Lesen Sie, worauf Sie achten müssen!

Natürlich schmeckt das Obst aus dem eigenen Garten oder vom Biobauern in der Nähe zumeist am besten. Leider ist die regionale Versorgung mit frischem Obst aufgrund der saisonalen Erntezeiten nicht immer möglich. Sie müssen zu bestimmten Zeiten einfach den Einkauf im Supermarkt tätigen, wenn Sie auf Ihren frischen Saft nicht verzichten möchten. Folgende Tipps sollen Ihnen den Einkauf erleichtern, die Fantasie bei den Frucht- und Gemüsekombinationen anregen und die Zusammenstellung der Auswahl auf Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Tipps für eine gute Auswahl

1. Reife

Achten Sie beim Kauf auf Frische und kontrollieren Sie das Obst und Gemüse auf eventuelle Druck- oder Faulstellen. Da Sie sicherlich nicht jeden Tag zum Obst- und Gemüseeinkauf Zeit haben, sollten Sie immer einen kleinen Vorrat einkaufen. Hierbei ist es ganz wichtig, dass Sie vor dem Kauf das Obst und Gemüse gründlich untersuchen, sollte es möglich sein. Sie können nur genauer hinschauen, wenn die Waren unverpackt sind. Abgepackte Obst- und Gemüseschalen sollten Sie trotzdem von allen Seiten begutachten, auch wenn Sie diese vor dem Erwerb nicht auspacken können.

Riechen Sie die Reife. Gewöhnen Sie sich an, an Obst und Gemüse zu riechen, bevor Sie es kaufen. Selbst, wenn Sie anfangs noch keine sensible Nase für den richtigen Reifegrad haben, werden sich Ihre Empfindungen im Laufe der Zeit steigern und Sie können sich dann immer mehr auf den Geruch verlassen. Hören Sie bei dieser Art der Warenprüfung auch auf Ihren Bauch. Instinktiv werden Sie sich von manchen Gerüchen angezogen fühlen und andere werden Sie eher abstoßen. Kaufen Sie in dem Fall natürlich nur Waren, die Sie vom Geruch her persönlich als angenehm empfinden.

Checkliste für den Einkauf:

  • Hat die Frucht Druckstellen?
  • Riecht die Frucht reif?
  • Lässt sich die Frucht minimal eindrücken?
  • Kommt die Fraucht aus der Saison/ Region?
  • Hat die Frucht Bioqualität?

2. Festigkeit

Achten Sie auf Festigkeit. Nach Möglichkeit sollten Sie immer einen Drucktest bei Obst und Gemüse durchführen. Dabei sollte die Ware weder zu hart, noch zu weich sein. Sie sollte auf Druck leicht nachgeben, aber nicht gleich matschig werden.

3. Achten Sie auf Saisonfrüchte

Kaufen Sie die Früchte und Gemüsesorten nach Möglichkeit, wenn diese gerade Saison haben. Sie schonen nicht nur die Umwelt, wenn Sie landwirtschaftliche Produkte aus der Region erwerben und damit weite Transportwege verhindern, Sie unterstützen auch Ihre Gesundheit. Obst und Gemüse, das aus unterschiedlichen Teilen der Welt bis in den heimischen Supermarkt transportiert wird, kann nicht reif geerntet werden. Es wird unreif geerntet und verpackt, damit es auf dem Transport in die anderen Länder nachreifen kann.

4. Reife ist nicht gleich Reife

Eines sollten Sie dabei aber wissen, Reife ist nicht gleich Reife. Die Nachreifung auf dem Transport steigert weder den Geschmack noch die Inhaltsstoffe der Obst- und Gemüsesorten. Richtig aromatisch und inhaltlich hochwertig sind Früchte und Gemüsesorten erst dann, wenn sie bis zur Ernte komplett am Baum, Strauch oder in der Erde ausreifen konnten. Sie tun sich und Ihrem Geldbeutel daher nichts Gutes, wenn Sie im Winter exotische Früchte und Gemüsesorten für Ihren Saft kaufen.

Gemüse
Gemüse

5. Früchte aufbewahren

Nutzen Sie Ihre Tiefkühltruhe. Sollten Sie während der heimischen Erntesaison besonders viele Früchte- und Gemüsesorten ernten können, spricht nichts dagegen, wenn Sie sich in Ihrer Kühltruhe einen Vorrat anlegen. Sie können Obst nicht nur frisch, sondern auch leicht angetaut entsaften. Der Vitamingehalt ist dann zwar ein wenig geringer als in der eigentlichen, regionalen Erntesaison, aber immer noch höher, als wenn Sie Früchte verwenden, die unreif auf anderen Erdteilen geerntet werden.

Kaufen Sie nach Möglichkeit Obst und Gemüse aus Bioproduktionen.

Warum ist Bio besser?

Obst und Gemüse aus Bioanbau reift im Schnitt langsamer als Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau. Aufgrund der Düngung beim konventionellen Anbau wachsen die Pflanzen schneller, lagern mehr Wasser ein und manchmal bilden sich im Fruchtkörper Luftkammern. Verständlicherweise ist die Dichte der Inhaltsstoffe nicht so intensiv, wie bei Produkten aus dem Bioanbau. Es heißt daher nicht zwingend, dass große, pralle Früchte mehr Inhaltsstoffe haben, als kleinere. Bei Fruchtsorten aus konventionellem Anbau sollten Sie auch die essbaren Schalen vorsorglich entfernen.

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